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Urteilen

Herdentrieb

einmaleins@flavia-it

Nur weil viele Menschen eine Dummheit behaupten, wird sie deshalb nicht zur Wahrheit.

Herrscht in einer Gruppe starker Konsens, sollten wir daher unsere Meinung unbedingt äußern – auch wenn sie nicht gerne gehört wird.

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„Unser Leben wird maßgeblich durch die großen und kleinen Entscheidungen bestimmt, die wir treffen. Soll ich diesen oder jenen Beruf ergreifen? Soll ich diese Ausbildung machen oder nicht? Kinder bekommen oder nicht? Soll ich in diesen Verein eintreten? Soll ich mich ehrenamtlich betätigen oder nicht? Entscheidungen, Entscheidungen, Entscheidungen.

Wie treffen wir normalerweise unsere Entscheidungen? Sicher durch kluges Abwägen, oder? Leider meistens nicht. Die meisten unserer Entscheidungen treffen wir eher aus dem Bauch heraus. Und ein wichtiges Kriterium für Bauchentscheidungen ist oft: Was tun die anderen? Denn wenn es die anderen genauso machen, kann es nicht schlecht sein.“ … Oder?

Quelle: http://www.zeitzuleben.de/denkfallen-herdentrieb/

„Was beeinflusst die Bewertungen auf Internetplattformen? In einer Studie zeigen sich zwei gegenläufige Effekte: Menschen loben Beiträge, die ohnehin vielen gefallen – und solche, die schon viele schlechte Urteile kassiert haben.“

Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/online-studie-der-herdentrieb-verfuehrt-zum-liken-a-915483.html

„Als Herdenverhalten bezeichnet man ein Finanzmarkt-Phänomen. Es bezeichnet die Beobachtung, dass Anleger sich in ihren Entscheidungen gleich einer Herde verhalten und somit mehrheitlich in ein Anlageobjekt investieren bzw. desinvestieren. Die Folge von Herdenverhalten sind starke Preisschwankungen des jeweiligen Anlageobjekts. Herdenverhalten ist eine Ausprägung der so genannten Ansteckungseffekte und somit eine Ursache für Finanzmarktkrisen.“

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Herdenverhalten

„Wenn Finanzmärkte Informationen effizient verarbeiten und Analysten ihrem Masseninstinkt folgen, sind bestimmte Aktien-Empfehlungen für Investoren wertvoller als andere – nämlich gerade die, bei denen Analysten von der Durchschnittsmeinung abweichen. Dann müssen ihnen Informationen vorliegen, die schwerer wiegen als der Wunsch, der Mehrheit zu folgen.“

Quelle: http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/oekonomie/wissenswert/studie-analysten-haben-starken-herdentrieb-wie-die-lemminge-seite-2/2781348-2.html

„Gute Laune steckt an – auch an der Börse. Wenn die Stimmung fast schon euphorisch ist und die Kurse scheinbar nur noch eine Richtung kennen, lassen sich auch die Skeptiker mitreißen und steigen ein. Ein klassischer Fall von Herdentrieb. Und den gibt es auch, wenn die Börsenkurse in den Keller rauschen – zumindest wenn eine bekannten Börsenweisheit wirklich stimmt: „Steigen die Kurse, kommen die Privatanleger. Fallen die Kurse, gehen die Privatanleger.“

Quelle: http://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/trends/boersenweisheiten-der-tueckische-herdentrieb/6606684.html

Der überschätzte Herdentrieb:

„Bei der Neuauswertung einer Studie kommen MIT-Forscher zu dem Ergebnis, dass soziale Netzwerke sich schwächer auf den Kauf von Produkten auswirken als allgemein vermutet.“ …

Quelle: http://www.prblog-hbi.de/de/2010/12/mit-untersucht-musik-kaufverhalten-im-netz/

Link zur Studie, die hier nochmal unter die Lupe genommen wurde: http://www.princeton.edu/~mjs3/salganik_watts08.pdf

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