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Denken

Kognitive Dissonanz

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Was wir uns vornehmen und was dabei herauskommt, passt manchmal nicht zusammen.

Diesen ärgerlichen Widerspruch entschärfen wir, indem wir unser Vorhaben nachträglich einfach uminterpretieren.

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„Stellen Sie sich einmal vor, Sie sind Raucher und eine gute Zigarette gehört für Sie einfach zum Leben dazu. Doch immer immer wieder hören und lesen Sie von den gesundheitsschädlichen Folgen des Rauchens. Und Sie leiden auch bereits unter dem typischen morgendlichen Raucherhusten. Ihr Hausarzt hat Ihnen deshalb schon wiederholt geraten, endlich mit dem Rauchen  aufzuhören.  Auf den Genuß Ihrer Zigarette verzichten möchten Sie aber ganz und gar nicht! Was also tun? Wie mit diesen einander widerstreitenden Gedanken und Empfindungen – in der Fachsprache der Psychologie zusammenfassend auch Kognitionen genannt – nun weiter umgehen? Eine solche Konfliktsituation beschreibt Festinger als Kognitive Dissonanz (KD). Zwei oder mehrere eigene Kognitionen stehen im Widerspruch zueinander und erzeugen ein unangenehmes Gefühl, einen psychischen Mißklang (Dissonanz) und dadurch eine innere Spannung, die nach Auflösung verlangt“

Aus: Ethologie Psychologie Weblog – Kognitive Dissonanz Reduktion (KDR)

Experiment zur kognitiven Dissonanz von Feistinger und Carlsmith (1959)

 

 

Zur Verminderung der Dissonanz (Eine langweilige Arbeit anderen gegenüber als interessant ausgeben!) genügte der 20$-Gruppe das Geld. Die 1$-Gruppe änderte dagegen ihre innere Einstellung. Der langweiligen Arbeit wurde nun positive Seiten abgewonnen. 

Quelle: Ethologie Psychologie Weblog (ausführliche Beschreibung)

Kognitive Dissonanz Reduktion (KDR) in einer Tierfabel der Antike.

Quelle: Ethologie Psychologie Weblog

„Verschließen Sie aber auch vor unangenehmen Wahrheiten, die Ihre Wahl oder Ihr Verhalten infrage stellen, nicht die Augen. Gestehen Sie sich zu, Fehler zu machen. Und auch wenn es unbequem erscheint: seien Sie mutig genug, Ihre Entscheidungen zu revidieren oder Ihre Verhaltensweisen zu ändern. Denken Sie immer daran, was Konfuzius einst gesagt hat: „Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten.“

Quelle: Warum wir uns die Welt schönreden: Wie kognitive Dissonanz unser Leben bestimmt

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